Verkürzung der Ausbildung

Neben der grundsätzlichen Möglichkeit, eine duale Ausbildung zu verkürzen, bestehen Sonderregelungen, wenn es eine inhaltliche Schnittmenge bzw. Ähnlichkeiten zwischen Ihrem bisherigen Studienfach und dem gewählten Ausbildungsberuf gibt (Bsp.: Elektrotechnik und Elektroniker/-in Energie-/Gebäudetechnik). Bisher erbrachte Studienleistungen können also angerechnet werden. Passen Studienfach und Ausbildungsberuf zueinander und haben Sie im Studium mindestens 30 ECTS-Credits erreicht, so können Sie in Absprache mit dem Ausbildungsbetrieb die Dauer der Berufsausbildung auf die Mindestzeit verkürzen.

Regelausbildungszeit → Mindestausbildungszeit
3½ Jahre → 24 Monate
3 Jahre → 18 Monate
2 Jahre → 12 Monate

Zulassung zur Weiterbildungsprüfung (z. B. Meisterebene oder Teile davon)

Die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung setzt keinen Vorbereitungslehrgang voraus, auch wenn dies zu empfehlen ist. So ist im Rahmen der Einzelfallentscheidung denkbar, dass Studierende der Wirtschaftswissenschaften zur Prüfung zum/zur Fachkaufmann/-frau, das entspricht sogar einem von vier Teilen der Meisterprüfung, zugelassen werden.

Zulassung zur Externenprüfung (Gesellenebene)

Wenn Sie bereits während des Studiums Berufserfahrung gesammelt haben (Praxissemester, Jobben usw.), können Sie unter Umständen direkt zur Abschlussprüfung zugelassen werden. Ein Rechtsanspruch auf die Zulassung zur Prüfung ohne eine vorherige Ausbildung besteht, wenn das 1½-fache der regulären Ausbildungszeit – also 4½ Jahre bei einer 3-jährigen Ausbildung – als Berufstätigkeit auf Fachkraftniveau nachgewiesen wird.

Logoleiste_FR-plusJobstarterBundesministerium für Bildung und ForschungEuropäischer Sozialfonds für DeutschlandEuropäische UnionBerufsinstitut für Bildung
© 2016 Handwerkskammer zu Köln | Impressum
Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.