Beispiel: Tischler

Johannes Jager: Vom Lehrer in Erdkunde und Religion zum Tischler

Späterer Studienabschluss nicht ausgeschlossen.

"Ich wollte Lehrer in Erdkunde und Religion werden", sagt Johannes Jager. Doch der Studienalltag entsprach nicht seinen Erwartungen. "Es war schwer, einen Platz für ein Seminar zu bekommen. In den Hörsälen musste man häufig auf den Gängen sitzen, wenn man nicht früh genug da war." Es machte sich ein persönliches Unwohlsein breit und das wirkte sich auf die Studienleistungen aus.

Nach zwei Jahren wechselte Johannes Jager aus dem Studium in eine Berufsausbildung zum Tischler. Er wusste um sein handwerkliches Geschick und wollte nun etwas machen, "wo ich weiß, dass ich gut bin". Die Ausbildungsdauer konnte aufgrund des erreichten Schulabschlusses in Absprache mit dem Ausbildungsbetrieb von drei auf zwei Jahre verkürzt werden. Zu studieren, hat Jager nicht aufgegeben: "Mein langfristiges Ziel ist ein Bauingenieurstudium an einer Fachhochschule."

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