Rieke Scheider: Von Modedesign zum Friseurhandwerk

Die Ausbildung bietet viele Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen!

Nach dem Abitur studierte Rieke Scheider Modedesign in Düsseldorf. Sie hatte sich bewusst für ein "kreatives Studium" entschieden. Die sehr theoretische Ausrichtung des Studiums und das isolierte Arbeiten machten ihr sehr zu schaffen. Die Vorstellung, in den nächsten Jahren viel Zeit in ein Studium zu investieren ohne sich "kreativ an konkreten Aufgaben ausprobieren zu können", führte bei ihr zu großer Unzufriedenheit. Sie hatte das Gefühl, durchhalten zu müssen – ein Ausstieg aus dem Studium kam für sie nicht in Frage: "Zum Schluss hatte ich dann sogar die Lust an der Mode verloren".

Sie begann eine Ausbildung im Friseurhandwerk, was in ihrem Umfeld zunächst auf Unverständnis stieß. "Als ich meinen Eltern, Freunden und Bekannten allerdings von meinem Ausbildungsbetrieb und den Entwicklungsmöglichkeiten berichtete, war die anfängliche Skepsis schnell gewichen."

"Meine Chefin hat mich in jeder Beziehung unterstützt. Sie bezieht mich in alle betrieblichen Vorgänge (Shows, Veranstaltungen, Seminare etc.) ein und ich kann meine Ideen immer einbringen. Anders als in meinem Studium kann ich mich in meiner Ausbildung nun kreativ ausprobieren, was ich mir schon immer gewünscht habe. Die Aussicht auf eine Ausbildungsverkürzung war ein zusätzlicher Ansporn für mich. Ich würde jedem in einer vergleichbaren Situation raten: "Geh in dich, werde dir klar darüber, was dir Spaß macht, und trau dich!"

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